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21.12.2020

Die neunte Woche im you-Haus (14. Dezember - 18. Dezember)

Die letzte Woche vor unseren Weihnachtsferien hatte nochmal einiges zu bieten. Neben den Lehren und unserer Weihnachtsfeier, mussten auch noch alle Geschenke vor dem Lockdown fertig gekauft werden.

Foto: Miriam Lechner

Bei der Einführung ins Alte Testament haben wir uns auch mit der Geschichte Israels beschäftigt. Dabei hat sich ein großer Zeitstrahl entwickelt. Foto: Miriam Lechner

Kunstprofessor Günther Köppel, der uns schon zwei Mal besucht hatte, kam am Montagnachmittag erneut vorbei. Zuerst unterhielten wir uns bei Kaffee, Tee und Plätzchen, ehe er mit jeder von uns die Bilder, welche sie im Rahmen unseres Kunstprojektes gemalt hatte, besprach. Wir hatten uns selbst, unsere Familien und Freundeskreise in passenden Farben und Formen dargestellt und waren alle erstaunt, wie viel Günther über die Charaktere der Personen aus den Bildern herauslesen konnte.

In der Lehre am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ging es diese Woche ganz um das Alte Testament, welches Sarah uns näherbrachte. Wir sprachen über die verschiedenen Übersetzungen aus verschiedenen Zeiten, die Entstehung der Torah und das von Gott außerwählte Volk Israel. Dabei konnten wir unsere letzte Woche erworbenen Hebräisch-Kenntnisse anwenden, was uns viel Spaß bereitet hat.

Da am Mittwoch der Corona-Lockdown begann, waren am Montag und Dienstag manche noch im Stress, denn es mussten nach die letzten Weihnachtsgeschenke gekauft werden. Auch das Einpacken nahm mehr Zeit in Anspruch als gedacht und löste eventuell leichte Hektik aus.
Am Donnerstagabend konnte unsere Weihnachtsfeier dann stattfinden. Sie begann mit einer gemeinsamen Messfeier. Im Anschluss gab es ein leckeres Raclette, worauf dann noch selbstgemachtes Spekulatius-Eis folgte, welches unsere Haushälterin Sonja zubereitet hatte. Nachdem sich alle vollgegessen ins Wohnzimmer geschleppt (oder eher gerollt) hatten, übergaben wir einander die Geschenke und machten ein paar Fotos.
Wir ließen den Abend vor dem Fernseher ausklingen und kamen schließlich auf die Idee, wir könnten ja auf dem Sofa übernachten. Gesagt, getan. Überraschenderweise waren am nächsten Morgen noch alle Rückenwirbel an Ort und Stelle und wir konnten den Tag wie üblich mit einer Messe beginnen. Dann packten wir nur noch unsere Sachen zusammen und räumten das Haus auf, ehe wir uns bis zum 11. Januar nach Hause zu unseren Familien verabschiedeten.

Wir wünschen euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Autorin: Carolin Wiesinger



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