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23.11.2020

Die fünfte Woche im you-Haus (16. November – 22. November)

Diese Woche stand bei uns alles unter dem Thema „Identität und Selbstannahme“.

Dazu besuchten uns drei Referentinnen, welche mit uns die unterschiedlichen Aspekte besprachen.

 

Foto: Carolin Wiesinger

Als Gotteskinder dürfen wir uns immer mehr dem liebenden Blick Gottes öffen. Mit diesem Blick wurden wir auch von ihm geschaffen. Foto: Carolin Wiesinger

Zuerst ging es um die Selbstablehnung und die negativen Folgen, welche daraus resultieren. Wenn wir uns selbst nicht annehmen, wie wir sind, unterstellen wir Gott nämlich, einen Fehler bei uns gemacht zu haben. Wie man diese schädlichen Gedanken hinter sich lassen kann und anfängt, sich selbst mehr zu lieben, haben wir von Simone Batzdorf, einer you-Teilnehmerin aus dem ersten Jahrgang gelernt.

Als nächstes folgte das Thema Identität, welches wir mit Sonja Eichenhofer durchnahmen. Wir sind sowohl Abbilder, als auch Töchter Gottes. Somit sind wir seine geliebten Kinder und können uns absolut sicher sein, dass Gott Großes und Wunderbares mit unserem Leben vorhat.

Schließlich brachte uns Eva-Maria Singer noch die Verletzlichkeit näher, welche notwendig ist, weil sie uns die Fähigkeit gibt, wahre Liebe zu geben und zu empfangen. Wir können uns nur sicher sein, dass uns eine andere Person mit allen Fehlern und Schwächen liebt, wenn wir uns verletzlich zeigen. Im Gegenzug sind wir auch nur dann fähig, anderen wahre Liebe entgegen zu bringen, wenn diese uns ihre wunden Punkte offenbaren.

Simone machte mit uns auch den Einstieg in den Wüstentag  am Montagmorgen. Sie sprach über das Konzept der Marienweihe, welche wir über 33 Tage hinweg machen können, wenn wir möchten. Dabei geht es darum, der Heiligen Maria die verschiedenen Aspekte unseres Lebens zu weihen, um durch sie noch näher zu ihrem Sohn Jesus zu gelangen.

Am Montagabend saßen wir noch gemütlich zusammen und feierten Johannas Geburtstag, ebenso am Mittwoch, nur beschäftigten wir uns da mit dem Thema, ob Gott heute noch Heilungen wirkt. Wir sahen uns dazu einen kurzen Clip an und diskutieren anschließend unsere Meinungen und Erfahrungen.

Samstagnachmittag erhielten wir Besuch vom ehemaligen Kunstprofessor Günther Köppel, welcher mit uns ein künstlerisches Projekt durchführte. Wir hatten alle viel Spaß dabei, die verschiedenen Übungen durchzuführen und staunten hinterher darüber, wie viel Herr Köppel aus unseren Bildern herauslesen konnte. Zum Beispiel sagten die Zeichnungen sowohl etwas über unser Kommunikationsverhalten, sowie auch unsere Charaktere aus, was uns alle zum Staunen brachte.

Abends, nach einer Stärkung vom Dönerstand, weihten wir unseren neurenovierten Balkon ein. Trotz der Kälte war es sehr gemütlich, denn wir hatten Lebkuchen und warmen Glühwein. Nachdem Sarah und Christoph gegangen waren, wurde aus der abendlichen Atmosphäre eine spontane Balkonparty. Wir holten die Musikbox nach draußen und drehten die Musik auf und verbrachten somit einen schönen Samstagabend.

Etwas müde teilten wir dann am Sonntagmorgen unsere Meinungen über das heutige Evangelium und feierten anschließend eine Messe zum Christkönigssonntag.

Autorin: Carolin Wiesinger



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