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14.12.2020

Die achte Woche im you-Haus (05. Dezember - 13. Dezember)

In dieser Woche lag der Fokus auf dem Thema „Das Vaterherz Gottes". Mehr über das Thema und über das, was sonst noch passiert ist, erfahrt ihr in unserem Tagebucheintrag der achten Woche.

Foto: Luisa Benz

Gott hält unser Herz in seinen liebenden Händen. Das durften wir diese Woche wieder neu erfahren. Foto: Luisa Benz

Montag
Der Montag verlief bei uns relativ entspannt. Zuerst stand unsere Wüstenzeit an und am Abend feierten wir wieder in der Schutzengelkirche die Heilige Messe. In der Predigt ging es um das Thema Erbsünde und Schuld. Die meisten Menschen verweilen in dieser Schuld und verzweifeln daran. Aber Jesus zieht uns durch seinen Tod am Kreuz immer wieder aus diesem Schlammloch hinaus. Nach der Messe machten wir Mädels uns noch einen gemütlichen Abend, wir hörten Weihnachtsmusik und widmeten uns dem aktuellen Kunstprojekt.

Dienstag
Am Dienstag feierten wir zum ersten Mal eine Messe auf Latein. Es war erst einmal ungewohnt, weil das meiste eben auf Latein war. Aber dennoch war es sehr feierlich und tiefgehend. Außerdem stand bei uns heute die Einführung in das Alte Testament mit Sarah Hairbucher an. Wir gingen auf einige Unterschiede zwischen dem AT (Alten Testament) und dem NT (Neuen Testament) ein und lernten Gottesbezeichnungen auf Hebräisch kennen, wie zum Beispiel „El olam" (ewiger Gott) oder „Adonai" (Herr). Nach einem stärkenden und sehr leckeren Mittagessen starteten wir in die Lehre, bei der es um das große Thema „Vaterherz Gottes" ging. Zunächst beschäftigten wir uns mit falschen Gottesbildern: viele Menschen sehen Gott oft als strafenden Mann, der irgendwo oben im Himmel sitzt uns sich nicht für uns interessiert. Eben weit entfernt von uns. Dabei ist Gott ein Gott, der eine Beziehung zu uns (seinen Kindern) sucht und uns außerdem von ganzem Herzen liebt.

Am späten Nachmittag bekamen wir noch Besuch von den Schwestern des Heiligen Johannes aus Velburg.

Mittwoch
Am Mittwoch bekamen wir in der Lehre die Aufgabe, aus 40 verschiedenen Bezeichnungen für Gott drei für uns passende herauszusuchen, die Gott für uns am besten beschreiben. Unsere Referentin Sonja Eichenhofer hat uns diesen treffenden Satz mitgegeben: „Was wir von Gott denken bestimmt, wie wir uns selbst und andere sehen und behandeln.“ Bei unserem „Hebräisch-Crashkurs“ mit Sarah Hairbucher lernten wir zum einen die Entwicklung der hebräischen Sprache sowie die verschiedenen Konsonanten und den Grundwortschatz kennen. Am Ende der Einheit hat jede von uns ihren Namen auf Hebräisch geschrieben, was echt ungewohnt war, weil man ja im Hebräischen von rechts nach links und nicht wie im Deutschen von links nach rechts schreibt. Am Abend bekamen wir dann Besuch vom Nikolaus. Er las aus seinem goldenen Buch über jede einzelne von uns so einiges vor (woher weiß er diese Dinge nur?). Nachdem unser sehr willkommener „Gast" uns verlassen hatte, machten wir uns mit Christoph Wittmann und Sarah Hairbucher noch einen schönen Abend.

 

Donnerstag
Am Donnerstag in der Früh waren wir alle noch ziemlich müde, weil wir wegen des gestrigen Abends wenig Schlaf abbekommen haben. Trotzdem freuten wir uns sehr auf die heutige Lehreinheit. Wir gingen auf das Thema „negative Vatererfahrungen" ein und stellten fest, dass kein irdischer Vater, allen Voraussetzungen eines „perfekten" Vaters nachkommen kann. Denn das kann nur unser himmlischer Papa.

Freitag
Heute stand Christbaumschmücken auf der Tagesordnung! Während die einen mit dem befestigen der Kugeln am Baum beschäftigt waren, mühten sich die anderen mit dem Entwirren der Lichterketten ab. Aber das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Nachmittags arbeiteten wir mit Günther Köppel, einem Kunstprofessor, an unserem Projekt weiter. Jede sollte von sich und ihren Bekannten ein „Ich- bzw. Du-Bild“ malen.

Samstag
Am Samstag hatten wir ein Gruppen-Coaching mit unserem Persönlichkeitscoach Tanja Gutmann. Wir sprachen viel über unser Miteinander. Also über Themen, die uns in der Gruppe belasten und die wir gerne in den Raum stellen wollen. Einer der schönsten Punkte war aber die gegenseitige Wertschätzung des anderen. Jede von uns sagte der anderen, was ihr an der jeweiligen Person gefällt. Abends schauten wir gemeinsam mit Knabbereien und Co. den Film „Es begab sich aber zu der Zeit" an. In dem Film ging es um das Leben Marias und über die Geburtsgeschichte Jesu.

Sonntag
Der Sonntag verlief eher ruhig. Am Vormittag tauschten wir uns beim „Bibelteilen" über das heutige Evangelium aus und feierten anschließend die Heilige Messe. Zum Ausklang der Woche besuchten einige von uns eine Adventsandacht in der Schutzengelkirche.

Wir freuen uns alle schon sehr auf die kommende Woche und sind gespannt, was diese so bereit hält!

Autorin: Miriam Lechner



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