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03.05.2022

Die fünfundzwanzigste Woche im youHaus (17. - 29. April)

Foto: Jonas Reißmann

#LEHRE

Eschatologie - Am Dienstag war Kaplan Sebastian Braun bei uns, der uns die letzten Dinge näherbrachte, nämlich unsere Vorstellung, was nach unserem Tod mit uns persönlich geschehen wird (individuelles Gericht), und was am letzten aller Tage geschehen wird (jüngstes, allgemeines Gericht). Nachdem individuellem Gericht folgt die Auferstehung der Seele, für die es jetzt die drei bekannten Möglichkeiten, Himmel, Hölle und Fegefeuer gibt. Im Gegensatz zur häufigen Vorstellung, die das Fegefeuer als eine Art Hölle sieht, ist es eigentlich ein Vorhof zum Himmel, in dem man bereit gemacht wird für die Begegnung mit Gott. Beim allgemeinen Gericht geschieht die Wiederkunft Christi und die Auferstehung des Leibes.

Reich Gottes - Mit Jonas schauten wir uns zunächst verschiedene Christusbilder im Laufe der Zeit an, die auch damit einhergehen, wie die Menschen zu den jeweiligen Zeiten das Reich Gottes verstanden haben. Dann schauten wir uns an, wie in der Bibel das Reich Gottes dargestellt wird. Nämlich zum einen im Alten Testament bei den Propheten, und dann im neuen Testament wie sich diese Prophetien in Jesus erfüllt haben. Nämlich zeichnen vor allem folgende Bilder das Reich Gottes aus: Sündenvergebung, Gott sammelt sein Volk, Festmahl und Gott heilt den ganzen Menschen, alles Bilder die aus dem AT stammen und von Jesus genauso fortgesetzt werden.

Ekklesiologie - Hier schauten wir uns vor allem Bilder an, die den Ursprung, das Wesen, die Verfassung und Sendung der Kirche beschreiben. Hier gibt es zum Beispiel Bilder, die die Kirche als Schiff mitten im Sturm bezeichnen oder als Schafherde mit Jesus, ihrem Hirten.

Jesus als Herr - Die vierte Säule der Jüngerschaft ist es Jesus als seinen Herrn anzunehmen. Der Weg geht hier darüber erst Jesus kennenzulernen, dann als Freund anzunehmen, das heißt ihn als festen Teil in deinem Leben anzunehmen und eine persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen und schließlich ihn als Herrn anzunehmen, d.h. ihm dein ganzes Leben zu übergeben. Da das Ziel der Jüngerschaft ist Jesus immer ähnlicher zu werden, ist dies nur eine Konsequenz daraus. Denn auch Jesus hat sein Leben für uns hingegeben.   

#FREIZEIT

Mentoratsabend - Am Montag machten wir vom Mentorat aus einen sogenannten Emmausgang über den „Neuen Weg“ hin zum Gipfelkreuz auf einem der Schotterberge. Die Idee dahinter ist, sich wie die Jünger, die nach Emmaus gingen, auf den Weg zu machen, nämlich immer zu zweit. Dabei vertraut man sich gegenseitig die Themen an, die einen gerade beschäftigen oder was gerade schwer ist. Am Gipfelkreuz angekommen, feierten wir eine kleine Andacht, anschließend gab es Brot und Wein, was an das Mahl erinnert, bei dem die beiden Emmaus Jünger Jesus erkannten.

 

#HIGHLIGHT

YouTime - Nachdem wir jetzt coronabedingt eine längere Pause gemacht haben, war am Mittwoch wieder offenes Haus, wo wir vor allem während dem gemeinsamen Mittagsgebet mit Musik und Schriftlesung und dem anschließenden Mittagessen (Pizza) gut besucht waren.

 

Text: Franz Tauschek

you – Christliches Orientierungsjahr Eichstätt
Ein Projekt des Bistums Eichstätt

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85072 Eichstätt
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E-Mail: you(at)bistum-eichstaett(dot)de

Ablauf des Orientierungsjahres

Kalender zum Download

"Beruf als Sinngeber"

Unterrichtshilfe zum Download

FSJ in der Berufungspastoral

Über den BDKJ Bayern ist es möglich, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich der Berufungspastoral im Bistum Eichstätt zu absolvieren. Maria Oberberger war FSJ-lerin im Einsatz. Die 21-Jährige unterstützte dabei das youHaus, die Katholische Hochschulgemeinde und das Mentorat in Eichstätt. Marias Eindrücke
Mehr über das FSJ findest Du auch bei Insta @fsj_bdkjbayern.

Leseprobe der Kirchenzeitung

Zeit, um zu reifen und zu wachsen: Ein Besuch im you-Haus, kurz bevor das Orientierungsjahr endet. Beitrag als PDF